Willkommen auf Mantrailer Castrop-Rauxel

Barf:

 

Bones And Raw Foods“  oder Bartgerechte Rohfütterung oder wie auch immer......

Nach schweren Magen und Darm Probleme vom Ivo und der Suche nach einem passenden Futter, haben wir uns entschlossen zu barfen.

 

Diesen Entschluss haben wir bis jetzt nicht bereut, außer das wir so lange damit gewartet haben!

 

Ivo hatte in unregelmäßigen Abständen immer wieder kehrende Magen und Darm Probleme. Dadurch das es wirklich unregelmäßig war haben wir das auch nicht mit der Fütterung in Verbindung gebracht. Auch die Untersuchungen beim TA ergaben keinen Hinweis auf eine Futtermittelunverträglichkeit. Trotzdem haben wir dann einiges an Hundefutter ausprobiert von günstig bis extrem kostenintensiv, aber der Erfolg blieb weiter aus. Auch Futter mit hohem Fleischanteil oder Getreide frei u.s.w. brachte keine Besserung.

Da das Problem mit Ivos Magen,-Darm Geschichte kein Ende nahm haben wir uns dann (nachdem ich mich mit dem Thema (Fütterung) beschäftigt habe, Freunde und Bekannte die schon länger ihre Hunde barfen nur positives berichten haben) zum barfen entschlossen.

Gleichzeitig habe ich das Buch „Katzen würden Mäuse kaufen“ gelesen, und da gab es für mich keinen Zweifel mehr das wir uns richtig entschieden haben.

Ich glaube jedem ist bewusst das nicht nur gute Zutaten in dem Futter gelangen, ist ja in den Lebensmitteln für uns auch nicht immer. Ich war aber schockiert als ich von Klärschlamm, Gase, Sägemehl (Zellulose) u.s.w. lesen musste. Natürlich weiß ich das andere verstorbene Haustiere zu Knochen und Fleischmehl verarbeitet und dem Tierfutter beigefügt wird, aber laut ( BARF von Swanie Simon) werden teilweise nicht einmal die Flohhalsbänder der eingeschläferten Tiere entfernt.

Mal davon abgesehen besteht das meiste Hundefutter aus bis zu 90% Getreide. Da unsere Hunde aber nun mal Karnivore sind, die allerdings auch gelegentlich Gras, Obst, Kräuter oder schon mal Hasenkot fressen, ist das wohl eher ungeeignet.

Das ist ja so, als wollten wir Meerschweinchen mit Steaks füttern!

Sicher, der Hund von meiner Mutter ist mit ganz einfachen Hundefutter 17 Jahre alt geworden,  es gibt aber auch Menschen die Ihr leben lang rauchen und nicht an Lungenkrebs erkranken, aber wie viele erkranken doch.

Im Zuge der industriellen Futterherstellung wurde dem Halter erklärt, nur die Futterindustrie sei in der Lage, gesundes und ausgewogenes Futter herzustellen. Selber kochen oder Rohfleischfütterung würde zwangsläufig zu Über- bzw. Unterversorgung mit Nährstoffen und Vitaminen führen und die Tiere erkranken lassen. Eine absurde Annahme, weil es Industriell hergestelltes Futter erst seit wenigen Jahrzehnten gibt. Und die Hunde gediehen trotzdem und das seit mindestens 15.000 Jahren, oder vielleicht gerade deshalb?

Es gibt einige Doktoren in der Tiermedizin die behaupten das das Industriell hergestellte Tierfutter die heutigen Wohlstands Erkrankungen unserer Tiere wie Diabetes, Nierenerkrankungen hervorrufen können und sogar HD fördernt ist. Diese beführworten und raten auch zur Rohfleischfütterung

Wie dem auch sei, wir haben uns fürs barfen entschieden und Ivo hatte bis jetzt keinerlei Magen und Darm Probleme mehr Toi, toi ,toi. Eigentlich füttern wir Getreide frei, doch wenn Kartoffeln, Nudeln oder auch Reis übrig sind füttern wir auch das unseren Hunden.  Da das bis jetzt auch ohne Probleme funktioniert hat, vermuten wir das es andere Zutaten die dem Industriefutter beigefügt sind, als Auslöser in Frage kamen.

Denn die Rassenbildung und züchterische Bemühungen haben zwar das äußere Erscheinungsbild der Hunde geändert, aber der Bau und die Funktion der Verdauungsorgane sind im Rahmen der Domestikation kaum beeinflusst worden und deshalb kommt die Rohfleischfütterung der richtigen Ernährung wohl am nächsten. Wolf und Hund ähneln sich vom Verdauungstrakt her noch zu 98%. Folglich braucht der Hund tatsächlich noch dasselbe Futter, was ein Wolf frisst. Raubtiervergangenheit nicht zu leugnen

 

 

Wissenschaftlich steht fest, dass alle Haushunde vom Wolf abstammen, aber auch ohne diese Erkenntnis ist es nicht schwer anhand des Gebisses zu erkennen welche Art der Fütterung hier angebracht ist. Vorhanden sind kräftige Eckzähnen um die Beute zu greifen, Backen- und Reißzähnen mit scharfen Kanten um Fleisch und Knochen durchbeißen zu können. Und soweit mir bekannt ist fehlt das Enzym im Speichel, die für die Verdauung von pflanzlichen Nährstoffen benötigt wird.

 

 

 

An alle die gerne barfen würden, aber glauben das es sehr kompliziert ist kann ich nur sagen, es ist viel einfacher als man denkt und sollte auf keinen Fall ein Hindernisgrund sein.

Auch alle die glauben das (Rohfleischfütterung) aggressiv macht kann ich beruhigen, das stimmt definitiv nicht!

Des weiteren möchte ich auch erwähnen, das von den Hunden die ich kenne und die gebarft werden, regelmäßig der Kot untersucht wird und kein Wurmbefall festgestellt wurde. Und es auch noch zu keinen Salmonellenbefall gekommen ist.

 

Bei einem „Massentest“ in einem BARFer-Forum, wurden viele Hunde auf Salmonellen getestet. Ein einziger Hund wurde positiv befunden, der hatte aber noch nie rohes Fleisch bekommen. Kein rohernährter Hund wurde positiv getestet. Quelle: Kirasoftware

 

Sicher wird es auch Tiere geben die besser mit gekochtem Fleisch zurecht kommen, aber auch das ist meiner Meinung nach, wahrscheinlich immer noch besser als Industriell hergestelltes Futter.

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Hundeleckerli zum Selberbacken!!!!!

 

Leberbrot
   

 

Thunfischkräcker:

    Belohnungs - Snacks:
  • 400 g. Geflügel oder Rinderleber
  • 400 g. Dinkelmehl
  • 3 Stck. Eier
  • etwas Öl
  • Die Leber pürieren und mit den anderen Zutaten verrühren.
    Das ganze in eine Kastenbackform bei 200 Grad für ca. 30 – 40 Min.
    backen. Nach dem Auskühlen je nach Wunsch in Streifen oder Stückchen
    schneiden.
    Im Kühlschrank aufbewahren!  
 
  • 1 Dose Thunfisch
  • 1 Pack. Kartoffelpüree ohne Milch
  • 30 g. Kartoffelmehl
  • 1 Eßl. Öl
  • 100 ml Wasser
  • 1 Ei
  • Alle Zutaten vermengen zu einem Teig (Brei). Entweder ausstechen oder ausgerollt auf das Backblech legen und nach dem backen in Ecken schneiden. Backzeit 175 Grad ca. 40 Min.
 
  • 1 kg Vollkorn oder Dinkelmehl
  • 500 g Hähnchenleber
  • 3 Eier
  • etwas gemischte Kräuter
  • und / oder fein geraspelte Möhren
  • etwas Öl
  • Die Leber pürieren und alles zu einem festen Teig kneten. Den Teig ausrollen, erst in streifen, dann in Snacks große eckige Stücke schneiden. Alles auf ein Backblech mit Backpapier legen und bei 200 Grad so lange backen bis es harte Kräcker sind.

 

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