Willkommen auf Mantrailer Castrop-Rauxel

Impfen beim Hund ist ein viel und heiß diskutiertes Thema. Deshalb hab ich mich entschlossen einige Informationen und eigene Meinungen hier zu veröffentlichen.

Ich möchte hier an der Stelle ausdrücklich betonen das ich kein Impfgegner bin, denn durch das Impfen konnten viele Krankheiten ausgerottet werden.

Trotzdem denke ich das es ein Umdenken geben sollte und meine Meinung zum impfen “so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich”

Wie bereits sicher einige wissen gibt es eine neue Tollwutverordnung ( Deutschlant gilt seit April 2008 als Deutschland frei) die auch besagt das der Tollwutschutz mancher Impfhersteller eine 3 Jahres Gültigkeit hat die anerkannt werden muss. (Allerdings gibt es noch Probleme bei Hundeverbänden und teilweise auch Vereinen) Was aber viele nicht wissen ist, das es diese drei Jahres Gültigkeit von manchen Impfherstellern auch für Staupe, Hepatitis und Parvovirose gilt!

Deshalb lasse ich auch nur 3fach impfen, das heißt nur Staupe, Hepatitis und Parvovirose  und Tollwut mit einem gewissen Abstand zur 3fach Impfe von der Firma Intervet (Präparat Novibac SHP). hier eine Auswahl von impfstoffen mit verlängertem impfschutz und hier der Beickpackzettel für die Anwendung von Novibac SHP. Da die Hersteller einen längeren Schutz als ein Jahr angeben werde ich den auch nutzen, denn ich lasse mich ja auch nicht zum Spaß jährlich gegen Tetanus impfen.

Alle anderen Impfstoffe wie der sogenannte Zwingerhusten, Borelliose u.s.w. lasse ich nicht impfen, da die meisten Erkrankungen gut behandelbar sind. 

Jeder Tierarzt ist verpflichtet dem Wunsch des Tierbesitzers nach zu kommen und darf nur das impfen was wir wollen.

Zumal es ja auch nicht bewiesen ist das wenn ein Hund jährlich geimpft wird das er einen größeren Impfschutz hat.

Ein bekannter Hund wurde jährlich gegen Zwingerhusten geimpft und von Thea angesteckt" ihn hatte es trotz angeblichen Immunisierung durch Impfschutz richtig schwer erwischt!

Denn ohne eine Titerbestimmung wird es nur ein gutes Gefühl bleiben, aber ob der Hund wirklich eine Immunisierung hat, steht nicht fest.

Aber leider ist auch die Titerbestimmung nicht 100%, es gibt Hunde die werden ihr leben lang jährlich geimpft und haben laut Titer auch nur einen geringen Schutz oder auch gar keinen

Auszüge aus Diskusionen anderer Hundehalter was die Titeruntersuchung betrifft.

Ich habe mal den Tollwut-Titer meiner Hündin bestimmen lassen (eigentlich 3 mal)weil ich das für die Einreise nach England brauchte. Und siehe da, Hund gegen Tollwut geimpft, 4 Wochen später Blut abgenommen und einen Tollwut-Titer von 0,00 %.)

In einem anderen beschriebenen Fall hatte der Hund obwohl er 6 Jahre lang regelmäßig jährlich geimpft wurde keinen ausreichenden Schutz, laut Titer.

Sicher wird es tausenden von Hunden so gehen, aber Frauchen und Herrchen haben ein gutes Gefühl, da sie ja immer impfen lassen.

Dann gibt es Hunde die wurden gerade mal Grundimunisiert und dort liegt laut Titerbestimmung noch Jahre später eine Immunisierung vor.

Aber wie gesagt man muss dazu stehen und auch davon überzeugt sein, denn die Entscheidung liegt bei uns!

Auch geht man davon aus das mehr Impfschäden auftreten als uns bekannt ist. Deshalb betrachte ich einige Impfstoffe kritisch, bevor ich wahllos meine Tiere damit konfrontiere.

Beipackzettel Impfstoff SHP von Nobivac mit der Info auf einem 3 Jahres Intervall

Nobivac SHP für Hunde

         

für Hunde

Qualitative und quantitative Zusammensetzung
1 Durchstechflasche (1 Dosis) enthält:
Immunologisch wirksame Bestandteile:
Staupevirus (Stamm Onderstepoort) mind. 104,0 GKID50,
max. 106,0 GKID50
Wirtssystem: VERO
Canines Adenovirus Typ 2 (St. Manhatten LPV 3)
mind. 104,0 GKID50,
max. 106,5 GKID50
Wirtssystem: MDCK
Canines Parvovirus (patentierter
Stamm 154): mind. 107,0 GKID50,
max. 108,4 GKID50
Wirtssystem: FEF oder A72
lebend, attenuiert, in Gewebekultur vermehrt,
gefriergetrocknet
*GKID50: Gewebekultur-infektiöse Dosis 50%
Sonstige Bestandteile:
Spuren von Neomycin und Kälberserum.
1 Durchstechflasche Lösungsmittel enthält:
Natriummonohydrogenphosphat,
Kaliumdihydrogenphosphat, Aqua ad injectabilia.
Darreichungsform
Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer
Injektionssuspension.
KLINISCHE ANGABEN
Zieltierart(en)

Hund
Anwendungsgebiete
Zur aktiven Immunisierung von mindestens 9 Wochen alten
Hunden gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose.
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit
gegenüber den immunologisch wirksamen Bestandteilen
oder einem der sonstigen Bestandteile. Kranke Tiere,
ansteckungsverdächtige Tiere sowie Tiere mit starkem
Parasitenbefall sollten nicht geimpft werden. Der Impfstoff
darf nicht bei Frettchen und Nerzen angewandt werden.
Besondere Warnhinweise Keine.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Bei Tieren:

Nach der Impfung sollten die Tiere mindestens 14 Tage kei-nem Infektionsrisiko ausgesetzt werden. Zur Impfung darf
nur steriles Impfbesteck verwendet werden. Es ist darauf zu
achten, dass die verwendeten Nadeln und Spritzen nicht auf
chemischem Weg sterilisiert wurden, weil sie die
abgeschwächten Lebendviren inaktivieren können.
Für den Anwender:
Vorsicht, Lebendimpfstoff! Nach der Verabreichung Hände
waschen. Nicht in die Augen bringen. Bei versehentlicher
Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen
und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Nebenwirkungen
Wie bei allen Impfstoffen kann es gelegentlich zu
Überempfindlichkeitsreaktionen kommen.
Trächtigkeit, Laktation oder Legeperiode
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während
Trächtigkeit und Laktation ist nicht belegt.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Es liegen keine Informationen zur Sicherheit und
Wirksamkeit der gleichzeitigen Anwendung dieses Impfstoffs
mit einem anderen, außer mit Nobivac BbPi vor. Deshalb wird empfohlen, innerhalb von 14 Tagen vor oder nach derImpfung mit diesem Produkt keine anderen Impfstoffe
anzuwenden. Hyperimmunsera oder Immunsuppressiva
(Kortikosteroide) dürfen erst nach 4 Wochen angewendet
werden.
  Dosierung und Art der Anwendung
1 Durchstechflasche enthält 1 Impfdosis zur subkutanen In-jektion.
Das Lyophilisat gelöst mit Nobivac Solvens ergibt eine Impf-dosis. Das Auflösen des Lyophilisats sollte unmittelbar vor
der Anwendung erfolgen.
Impfschema:
Grundimmunisierung:

Ab der 9. Lebenswoche 2 Impfungen im Abstand von 2 – 4
Wochen, ab der 12. Woche genügt eine einmalige Impfung.
Wiederholungsimpfungen:
!!! Staupe, H.c.c. und Parvovirose: alle 3 Jahre.!!!
Überdosierung Keine Angaben.
Wartezeit(en) Nicht zutreffend.
IMMUNOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
Pharmakotherapeutische Gruppe: Staupe-Hepatitis
Contagiosa-Parvovirose-Lebendimpfstoff, gefriergetrocknet,
für Hunde
ATCvet-Code: QI07AD02
Die aktive Schutzimpfung mit Nobivac SHP gemäß
Impfschema erzeugt eine belastbare und je nach Erreger
eine unterschiedlich lang anhaltende Immunität gegen
Staupe, Hepatitis contagiosa canis (H.c.c.) und Parvovirose
bei Hunden.
PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
Sonstige Bestandteile Nicht erforderlich.
Inkompatibilitäten
Nicht mit einem anderen Impfstoff oder immunologischen
Produkt mischen.
Dauer der Haltbarkeit
Impfstoff: 2 Jahre
Lösungsmittel: 4 Jahre
Nach Rekonstitution: rekonstituierter Impfstoff ist sofort auf-zubrauchen.
Besondere Lagerungshinweise
Impfstoff: Im Kühlschrank lagern (2 – 8° C). Vor Frost
schützen.
Die Durchstechflaschen im Umkarton aufbewahren, um den
Inhalt vor Licht zu schützen.
Lösungsmittel: Das Lösungsmittel kann – getrennt vom Impf-stoff – bei 15 – 25° C gelagert werden.
Art und Beschaffenheit der Primärverpackung
Impfstoff: Neutralglas Typ II (Ph. Eur.) mit Butylkautschuk-stopfen und Aluminiumbördelkappe.
Lösungsmittel: Durchstechflasche aus Glas der
hydrolytischen Klasse I (Ph. Eur.) mit Lösungsmittel,
verschlossen mit einem Halogenobutylgummistopfen und
versiegelt mit einer kodierten Aluminiumkappe.
Packungsgrößen:
10 Durchstechflaschen Lyophilisat (+ 10x1 ml Lösungsmittel)
50 Durchstechflaschen Lyophilisat (+ 50x1 ml Lösungsmittel)
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in
Verkehr gebracht.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
nichtverwendeter Tierarzneimittel
Abfallmaterial ist durch Abkochen, Verbrennen oder
Eintauchen in ein von der zuständigen Behörde genehmigtes
Desinfektionsmittel zu vernichten.
Zulassungsinhaber:Intervet, Wien.
Zulassungsnummer:8–20122
Zulassung / Verlängerung:
14. Februar 2000 / 14. Februar 2010.
Stand der Information:April 2006.
Abgabe:Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte
Abgabe verboten.
PKZ: 10 ST VT [93.55] Text der rechten Spalte

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